Tür - Absicherung

Absicherungen durch Schlüsseldienst Lagershausen

Funktion

Schutz vor gewaltsamem Eindringen in Gebäude und/oder Räume durch Türen

Funktionsweise(n)


Die meisten Einbrüche erfolgen durch die Tür, denn

- es ist weniger auffällig,

- verursacht weniger Geräusche,

- die Beute lässt sich leicht transportieren und

- die Tür ist der beste Fluchtweg.


Eine sichere Tür sollte folgende Merkmale aufweisen:

  • Ein stabiles Türblatt im stabilen Türrahmen

    Die Widerstandsstärke eines Türblattes hängt von den verwendeten Werkstoffen ab. Den größten Schutz bieten Metall oder Vollholztüren. Ein ebenfalls wesentlicher Bestandteil einer Tür ist der Türrahmen. Erkann aus Metall, Kunststoff oder Holz aufgebaut sein. Nur die Verbindung von stabilen Türblättern mit entsprechenden Türrahmen bringt die gewünschte Sicherheit.

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  • Sichere Glaseinsätze

    Türverglasungen können eine besondere Schwachstelle der Tür darstellen. Aufgeschraubte Innengitter oder Innenholzblenden, gesichert mit Vorlegestangen, bieten zusätzlichen Schutz. Freie Durchsicht bieten mindestens 11 mm starke Verbundsicherheitsgläser. Sie bestehen aus mehreren Scheiben, die mit Zwischenfolien zusammengeklebt werden. Einen erhöhten Schutz bieten Scheiben, bei denen eine Zwischenscheibe aus Acrylglas besteht. Ganzglastüren bieten wenig Schutz, auch wenn sie aus „Sicherheitsglas“ bestehen. Die Sicherheit bezieht sich auf die geringe Verletzungsgefahr bei Bruch dieser Scheibe. Sie zerfällt dann vollständig in kleine Stücke.

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  • Stabile Bänder und Hinterhaken

    Türbänder, von Laien auch Scharniere genannt, können aufgeschraubt, eingestemmt, eingebohrt oder angeschweißt sein. Gute Einbruchsicherung bieten Einbohrbänder, die mindestens fünf kräftige Tragbolzen aufweisen sowie Anschweißbänder bei Metalltüren. Zur Verstärkung der Verbindung von Türzarge und Türblatt sind Hinterhaken zu empfehlen. Hinterhaken, auch Sicherungszapfen genannt, werden in unmittelbarer Nähe der Bänder montiert. Mindestens zwei Hinterhaken sollten pro Tür vorgesehen sein. So funktionieren Hinterhaken: Ein Zapfen oder eine Scheibe greift in eine gegenüber angebrachte Bohrung oder einen Schlitz ein. Dies ist erforderlich, weil Achsstifte meistens aus den Bändern entfernt werden können oder der Einbruchversuch mittels Brechstange von dieser Seite erfolgt.

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  • Stabile Schlösser mit Schutzbeschlag

    Es ist zu unterscheiden zwischen Buntbartschlössern (keine nennenswerte Schutzwirkung), Zuhaltungsschlössern (eingeschränkte Schutzwirkung) und Zylinderschlössern, die in Verbindung mit Sicherheitsbeschlägen (Türschilder und Rosetten) ausreichenden Sicherungsschutz bieten. Schutzbeschläge sollen das gewaltsame Abbrechen oder Herausziehen des Schließzylinders verhindern.

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  • Fest verankertes Schließblech

    Das Schließblech ist oft die Schwachstelle der Tür. Es sollte abgewinkelt, ausreichend lang und an beiden Seiten mit mehreren Schrauben versetzt angebracht sein. Zudem sollte es aus Stahl sein und mind. 3 mm Materialstärke aufweisen. Für hohe Risiken eignen sich Beschläge von 80 cm oder 120 cm Länge für ein oder zwei Zusatzschlösser. Eine ausreichende widerstandsfähige Befestigung ist nur gegeben, wenn eine zusätzliche Verankerung im Mauerwerk oder Türrahmen gegeben ist.

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  • Fest im Mauerwerk verankerte Zagen

    Stahlzargen bestehen aus 3 mm bis 4 mm starkem Stahlprofil. Sie werden in die Wand eingemauert oder durch Ausgießen der Zwischenräume mit Zementmörtel indie Maueröffnung eingesetzt. Stahlzargen sind Türrahmen aus Holz auf jeden Fall vorzuziehen.

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  • Zusatzschlösser (optional)

    Zusatzschlösser dienen als zusätzliche Verriegelungspunkte an Türen.
    Das Doppelriegelschloss, auch Querriegelschloss genannt, bietet das beste Zusatzelement dar. Es wird an der Innenseite der Tür angebracht. Durch beidseitig ausschließende massive Stahlriegel, einen Riegelausschluss von 80 mm bis 100 mm und einem Schließwerk mit mehrstiftigem Profilzylinder wird ein hoher Sicherheitswert erreicht. Es ist darauf zu achten, dass solche Zusatzschlösser ca. 30 cm unter dem Hauptschloss angebracht und die Schließkästen gut verankert werden.
    Das Einsteckschloss wird in das Türblatt oder dessen Rahmen eingebaut und findet für alle beschriebenen Schloss-Systeme Verwendung. Der Sicherheitswert hängt besonders von der Beschaffenheit des Schließbleches und dessen Befestigung ab.

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Fensterabsicherung

Fensterabsicherungen

Funktion
Schutz vor Einstieg durch das Fenster


Funktionsweise(n)


Neben Türen bevorzugen Einbrecher Fenster zum Einstieg, denn sie stellen eine Schwachstelle in der Einbruchsicherheit von Gebäuden dar, die nur schwer zu sichern ist.
Generell ist bei allen Fenstern darauf zu achten, dass die Verglasung, Rahmenkonstruktion, die Beschläge (Bänder), die Verschlusseinrichtung sowie evtl. vorhandene Zusatzsicherungen aufeinander abgestimmt sind. Spezielle Einbruch hemmende Fenster erschweren im verriegelten und abgeschlossenen Zustand einen Angriff durch körperliche Gewalt oder einfache Werkzeuge. Sie bieten innerhalb festgelegter Klassen von der Versicherungswirtschaft anerkannten Schutz.
Diese Fenster verfügen über Einbruch hemmende Verglasung, verstärkte Beschläge und besondere Verschlusseinrichtungen. Einbruch hemmende Verglasungen bestehen aus mehreren Gläsern, die durch reißfeste Kunststofffolien verbunden sind. Bei Stoß oder Schlag bricht das Glas, die Stücke bleiben aber an der Folie. Ein gewaltsames Durchdringen wird erschwert.


Die Fensterrahmen müssen einem Täter in gleicher Weise Widerstand bieten wie das eingesetzte Glas. Rahmenfriese sollten fest im Mauerwerk verankert werden. Der Abstand zwischen Rahmen und Flügel sollte so knapp bemessensein, dass ein Ansetzen von Werkzeug erschwert wird.
Die Beschläge sollten so angebracht sein, dass ein Aushebeln nicht möglichist. Evtl. müssen Zusatzsicherungen nachgerüstet werden.


Verschließbare Fenstergriffe sind erforderlich, wenn das Fenster keine Einbruch hemmende Verglasung hat. Zusatzsicherungen sind dort nötig, wodie normalen Verschlusseinrichtungen nur begrenzten Widerstand leisten können. Ein Zusatzkastenschloss oder Bolzenschloss kann ein Fenster gegen Aufhebeln sichern.
Dachflächenfenster sind nicht Einbruch hemmend. Sie müssen mit nur von innen demontierbaren Gittern oder abschließbaren Verschlüssen gesichert werden. Lichtkuppeln sind mit in die Sicherung einzubeziehen und es ist darauf zu achten, dass diese nicht von außen abschraubbar sind. Kellerfenster und Lichtschächte sind zu vergittern. Eine wirksame Sicherung von Fenstern außerhalb der Geschäftszeiten sind Rolläden, Klappläden und Innenblenden.


Der Widerstands- und somit Sicherheitswert eines Rolladens hängt vom verwendeten Material sowie vom fachgerechten Einbau ab. Für die Anschaffung und den Einbau ist Folgendes zu beachten:

  • Schwere Metallausführung wählen.
  • Die Einzelrippen müssen stabil und über die gesamte Breite miteinander verbunden sein.
  • Durch ein stabiles Abschlussprofil sollte das Ausreißen erschwert werden.
  • Die Führungsschienen sollten möglichst breit, stabil und gut im Mauerwerk verankert sein.
  • Rolladenkästen sollten möglichst im Innenraum angebracht werden.
  • Sperren gegen Hochschieben sollten vorhanden sein.
  • Die Stromzufuhr sollte bei elektrisch betriebenen Rolläden abschaltbar sein.
  • Befestigungspunkte der Sperren dürfen nicht von außen erkennbar sein.

Klappläden sollen im geschlossenen Zustand von außen nicht geöffnet oder ausgehängt werden können. Ein weiterer möglicher Schutz für Fenster sind Innenblenden aus Blech oder Holz. Entscheidend für den Schutz ist die Ausführung der Halterungsvorrichtung. Massive Flacheisen oder ein Doppelriegelschloss verhindern das Eindrücken der Blende.

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